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Dom • XIII • GotischNotre-Dame • Saint-Omer

Enclos Notre-Dame  5  • 62500 Saint-Omer

Gemeindeverantwortlicher: Abbé Laurent Boucly
Tel: +33 3 21 38 21 87
E-mail: saintaudomar@gmail.com

Gottesdienst
Woche : 8.30
Sonntag : 10.30

01/04 - 31/10
täglich : 8.00 - 18.00
01/11 - 31/03
täglich : 8.00 - 17.00

Führungen : +33 3 21 98 70 00

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Glockenspiel Orgel Hintergrundmusik Führungen Zugang für Behinderte Parkplätze Toiletten Wallfahrtsort Bauwerk unter Denkmalschutz Katholischer Gottesdienst Share on Facebook STIB De Lijn TEC SNCB / NMBS


Dieses Juwel der mittelalterlichen Architektur hat eine lange Geschichte. Audomar (oder Omer), heiliger Evangelist, Bischof von Thérouanne  im 7. Jahrhundert, baut in Sithiu (der jetzigen Stadt Saint-Omer), einem Dorf in den Sümpfen der Aa, eine der Jungfrau gewidmete Kapelle, worin er selbst begraben liegt.

In Weiterführung seines Werkes errichten die Stiftsherren im Laufe des 11. Jahrhunderts eine romanische Stiftskirche, ein wichtiges Zentrum geistigen und künstlerischen Schaffens. Ab dem 13. Jahrhundert wurde sie in einen außergewöhnlichen gotischen Bau verwandelt. Da ihr Bau sich über vier Jahrhunderte erstreckt, kann man darin alle Nuancen der gotischen Kunst bewundern, was sie zu einem der prächtigsten Zeugnissen der gotischen Kunst in den nördlichen Provinzen macht.

Im 16. Jahrhundert wurde die Stiftskirche zur Kathedrale, nachdem ein Teil des Bezirks des erloschenen Bistums Thérouanne, einer Stadt, die von Karl V. dem Erdboden gleichgemacht wurde, übertragen wurde. Aber die Gründung des Bistums Arras durch das Konkordat von 1801 machte die ehemalige Kathedrale zu einer einfachen Kirche.  Im 19. Jahrhundert gab Pius IX. ihr den Titel einer Basilika, um die rege Wallfahrt zu Unserer Lieben Frau von den Wundern zu ehren.

Notre-Dame de Saint-Omer überrascht auch durch die Vielfalt und Qualität ihres Interieurs: ein beeindruckendes Orgelgehäuse, eine sehr seltene Astrolabiumsuhr sowie die Kreuzabnahme von Rubens.  Nicht zu vergessen auch das Grabmal des  heiligen Omer, das berühmte Grabmal von Erkembode, "dem Heiligen, der die Kinder zum Laufen bringt", oder das Mausoleum von Eustache de Croÿ, ein Hauptwerk von Jacques Du Broeucq.